Steuerrecht - Steuerstrafrecht - Wirtschaftsstrafrecht

Kanzlei Jürgen R. Müller

Herzlich willkommen bei Ihrer Kanzlei Jürgen R. Müller.

Das Profil der Kanzlei Jürgen R. Müller ist geprägt durch die Ausrichtung auf die Gebiete Steuerrecht, Steuerstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht.

Einen Schwerpunkt der Tätigkeit der Kanzlei bildet die Selbstanzeige-Beratung. Hat ein Steuerpflichtiger Steuern hinterzogen, kann er durch die Selbstanzeige gegenüber der Finanzbehörde Straffreiheit erlangen. Hat sich der Steuerpflichtige zur Selbstanzeige entschlossen, ist Eile geboten, damit nicht zwischenzeitlich ein Ausschlußgrund des § 371 Abs. 2 AO eintritt. Eine nicht rechtzeitig erstattete Selbstanzeige ist unwirksam. Wegen der Rechtsnatur der Selbstanzeige als persönlichen Strafaufhebungsgrund ist die Beratung für den Steuerpflichtigen von großer Bedeutung. Materiell steuerrechtliche und strafrechtliche Aspekte fließen in die Selbstanzeigeberatung mit ein; die Beratung ist deshalb auch außerordentlich diffizil und hochgradig beratungsintensiv. Die Kanzlei berät Sie bei der Anfertigung der Selbstanzeige.

Die Kanzlei hat sich intensiv mit den Verschärfungen zur Selbstanzeige durch das Schwarzgeldbekämpfungsgesetz vom 28.04.2011 sowie dem Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung vom 26.12.2014 beschäftigt. Im Februar 2015 erscheint die Neuauflage des Buches “Die Selbstanzeige im Steuerstrafverfahren”. Dieses setzt sich mit der Reform zum 01.01.2015 auseinander. Informationen zum Schwarzgeldbekämpfungsgesetz erhalten Sie hier, Informationen zum Beschluss des Bundeskabinetts vom 24.09.2014 hier.

Sowohl das Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und des Einführungsgesetzes zur Abgabenordnung vom 26.12.2014 sowie das Schwarzgeldbekämpfungsgesetz sind Gegenstand des Buchwerkes “Die Selbstanzeige im Steuerstrafverfahren”. Inhalt und Auswirkungen werden dargestellt und erläutert. Details entnehmen Sie dem Bestellformular.

Angesichts der mehrfach von der deutschen Finanzverwaltung durchgeführten Ankäufe diverser Datenträger mit Daten von deutschen Steuerhinterziehern sollte das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft über die „Zusammenarbeit in den Bereichen Steuern und Finanzmarkt“ („Steuerabkommen“) den ewigen Steuerstreit zwischen beiden Ländern beilegen und für Rechtsfrieden sorgen. Das Steuerabkommen sah eine Legalisierung sämtlicher „Schwarzgeld“konten in der Schweiz durch eine pauschalierte und anonyme Einmalzahlung vor. Während das am 21.09.2011 unterzeichnete Steuerabkommen vom Schweizer Nationalrat und Ständerat zügig angenommen wurde, verweigerte der Bundesrat der Bundesrepublik Deutschland am 23.11.2012 seine Zustimmung. Im Vermittlungsausschuss scheiterte das Steuerabkommen am 12.12.2012 endgültig. Da die im Steuerabkommen vorgesehene Möglichkeit der anonymen Nachversteuerung nunmehr für betroffene Steuerpflichtige nicht mehr zur Verfügung steht, sollten diese das Instrument der strafbefreienden Selbstanzeige nutzen. Informationen darüber, was das Nein zum Abkommen bedeutet, erhalten Sie hier.

Von der Selbstanzeige nach den §§ 371, 378 Abs. 3 AO zu unterscheiden ist die Nacherklärung gem. § 153 AO. Auch hier steht Ihnen die Kanzlei beratend zur Seite.

Da sich Ermittlungshandlungen der Finanzbehörden häufig ankündigen, können mit einer gründlichen Analyse des jeweiligen Einzelfalles unliebsame Fahndungsmaßnahmen vermieden werden. Erforderlich ist eine Beratung im Einzelfall. In der Beratung wird der Steuerpflichtige für die Anzeichen von Ermittlungsmaßnahmen sensibilisiert, damit die Sperrwirkung des § 371 Abs. 2 AO der Wirksamkeit einer Selbstanzeige nicht entgegensteht. Ein wesentlicher Schwerpunkt in der Beratungspraxis nimmt daher zunehmend die Frage nach den Entdeckungsrisiken einer Steuerhinterziehung ein. Die Kanzlei zeigt Ihnen die Risiken auf.

Näheres über meine Kanzlei und meine Tätigkeitsschwerpunkte erfahren Sie unter www.jrm-legal.de.

 

Im Februar 2015 erscheint die 2. Auflage des Buches “Die Selbstanzeige im Steuerstrafverfahren” beim Verlag Otto Schmidt.

Die Neuauflage be- rücksichtigt die Reform der Selbstanzeige zum 01.01.2015.

Kanzlei Jürgen R. Müller

Kanzlei Mainz
Fischergasse 5
55116 Mainz
Tel.: 06131 / 69 60 99 0

Kanzlei Frankfurt a.M.
Waidmannstraße 45
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Tel.: 069 / 69 59 719 88
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“Bei der Schafschur und bei den Steuern sollte man aufhören, sobald die Haut erreicht ist”
Austin O´Malley

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